Aufspüren und Beseitigung von Störungen im Kurzwellenbereich
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Erfassung und Beseitigung von lokalen Störungen, die aus dem normalen Grundrauschen auf Kurzwelle herausragen. Dazu muss das Grundrauschen ermittelt werden.
Weiterhin geht es um die Beschaffenheit von Empfängern und Antennen zur Störsuche.
Bei der zielgerichteten Suche sind die Unterschiede zwischen Antennen und Sonden bedeutsam.
Elektrische Verbraucher lassen sich mit einer einfachen Netznachbildung erfassen. Verschiedene elektrische Geräte und deren Eigenschaften werden vorgestellt.
Andreas Auerswald – DL5CN
Dauer: 90 min, einschließlich praktischen Vorführungen und Fragen

AS356 – Power-Taster
Stromstoßrelais für das Licht im Haus kennt wohl jeder. Den Ein/Aus-Taster an elektronischen Geräten gibt es schon lange. Aber leider haben diese manchmal zu viel eigenen Stromhunger. Mit AS356 gibt es nun eine Schaltung, die selbst so gut wie keinen Strom benötigt und dazu noch einen Verpolschutz bietet. Ursprünglich nur für ein kleines Radio gedacht, schaltet die Baugruppe per Taster 5 V bis 15 V bei maximal 2 A Laststrom. Bei einem RDS(on) von 0,13 Ω bleibt der Spannungsabfall in einem vertretbaren Rahmen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Projekt: Bernd Bienek
Workshop: Björn Eikermann – DD5BEA
Dauer: 2 Stunden


Darf ich denn das? Jain!«
Was darf eine Lehrkraft im Unterricht alles vorführen oder ausführen lassen?
Die meisten wissen kaum, welche Gesetzlichkeiten für Lehrkräfte in der Bundesrepublik gelten und was alles nicht verboten ist. Das kann dazu führen, dass man »vorauseilenden Gehorsam« entwickelt und der Schülerschaft Wissen vorenthält.
Darf die einigermaßen gebildete Hausfrau eine im Baumarkt frei erhältliche Schutzkontaktsteckdose erneuern? Oder eine Deckenleuchte installieren? Das Internet spuckt dazu jede Menge Verbote aus, die aber nur teilweise gelten. Wer ist eine Elektrofachkraft und wann brauche ich die?
Bernd Kalch – DB1BKA
Dauer: 45 Minuten
Meshtastic
Nach einer Einführung in das Thema Meshtastic beschäftigen wir uns zunächst mit dem Aufbau eines Repeaters und einiger Clients. Nachdem wir dann im „Netz“ sind, diskutieren wir die Eignung im Bereich der Bildung und den Zugang für Schüler.
Pro & Contra sowie Gefahren der Nutzung sind Thema. Von „Spam“ bis „Notfallkommunikation“"
Christian Zirlewagen – DJ9PH
Dauer: 1,5 Stunden
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Projekt EasyChair – Geschichte, Analyse und Nachbau

Wir werden eine technische Präsentation des Projekts EasyChair halten. Dabei geht es um die Entwicklung eines Systems nach der Bergung von »The Thing« in der Residenz des US-Botschafters, das um 1952 gefunden wurde (nachdem es dort 7 Jahre lang an der Wand gehangen hatte).
Unsere Präsentation gibt zunächst einen kurzen Überblick über den Hintergrund von »The Thing«, seine (technische) Analyse und anschließend die Schritte der Erforschung seines Prinzips durch die CIA, und den Entwurf und die Entwicklung von EasyChair durch Firma NRP in den Niederlanden.
Wir hoffen, dass Crypto Museum – wenn bei der Neuentwicklung alles gut läuft – das passive Abhörgerät und den Sender »EasyChair« Version III vorführen kann. Natürlich wird die von uns verwendete Frequenz im Amateurfunkband liegen. Und wenn eine Vorführung nicht möglich sein sollte, so ist es trotzdem interessant darüber zu sprechen und zu zeigen, warum es so schwierig war, dieses Projekt zu realisieren. Dies wird eine interessante Diskussion mit dem Publikum an
regen.
Auf jeden Fall wird es viel Spaß machen!
The Thing: https://www.cryptomuseum.com/covert/bugs/thing/index.htm
Operation EasyChair: https://www.cryptomuseum.com/covert/cases/nl/ra1958.htm
EC MK III: https://www.cryptomuseum.com/covert/bugs/ec/ec3/index.htm
Vortragende: Paul Reuvers, PE1BXL & Marc Simons, PE1RRT
Dauer: 90 Minuten
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PMW2026 – Poor Mans Workbench

Bei der SMD-Bestückung, sowie beim Löten an Steckern und Buchsen fehlt eigentlich immer eine Hand zum Festhalten. Auf Grundlage des Lötknechts vom OV S06, Dresden, wurde eine 20 cm x 30 cm große Arbeitsplatte (Poor Mans Workbench) geschaffen, die verstellbare Halterungen für die Leiterplatten und Klemmhalterungen für Stecker und Buchsen enthält. Auch ein Bauteilvorratsbehälter, eine Lupe mit Beleuchtung und eine Möglichkeit zum Fixieren von SMD-ICs sind vorgesehen.
AS346 – SMD-Löten für Anfänger
Mit dem neuen Bausatz AS346 können die Teilnehmer des Workshops das Bestücken von SMD-Bauteilen erlernen. Es werden Bauteile der Größen 1206, 1210, SOT23 und SMD-Elkos aufgelötet. Bei richtiger Bestückung und dem Einsetzen einer (gebrauchten) Batterie beginnt die LED auf der Leiterplatte zu blinken. Die Stromaufnahme der Schaltung ist so gering, dass die LED selbst mit eine fast entladenen Batterie noch Monate lang blinkt.
Mitzubringen sind ein Lötkolben mit kurzer spitzer Lötspitze, Elektroniklot mit ca. 0,5 mm Durchmesser, sowie Entlötlitze und gegebenenfalls eine Pinzette. Eine Tischleuchtlupe ist ein gutes Hilfsmittel bei der Bestückung.
AS805 T – Tongenerator für den ELiSE Photonic Communicator
Zum ELiSE Photonic Communicator wurde ein Tongenerator entwickelt. Dieser befindet sich auf einer kleinen SMD-Leiterplatte und hat einen Schalter, mit dem zwischen einem Dauerton von ca. 625 Hz und einer Tonfolge mit ansteigender Frequenz gewählt werden kann. Der Dauerton ist eine Hilfe zum genauen Ausrichten bei der Gegenstation. Die Tonfolge dient zur eindeutigen Identifizierung der Gegenstation.
Ulrich Pöggel – DL5OAU Mathias Dahlke – DJ9MD
Dauer: 3 Stunden
Dies ist ein kombinierter Workshop. Zuerst wird die Poor Mans Workbench aufgebaut. Danach entscheiden die Teilnehmer ob sie AS346, AS805T oder alle beide Bausätze aufbauen möchten.
Smart-Teleskope – der (fast) perfekte Einstieg in die Astrofotografie
Wer den Sternhimmel mit einem Fernglas oder gar einem Teleskop beobachtet hat irgendwann den Wunsch, das Gesehene als Fotografie festzuhalten. Nach den ersten Versuchen mit einfachen Mittel stellt sich oft Ernüchterung ein. Die Tipps der »ernsthaften Astrofotografen« sind auch nicht immer hilfreich, stellt doch die benötigte Technik (Teleskop, Montierung, CCD-Kamera, Nachführung etc.) für viele eine sehr hohe technische und auch finanzielle Hürde dar.
An diesem Punkt setzen Smart-Teleskope an, von denen es mittlerweile verschiedene von Modelle (z.B. Dwarf, Seestar, Vespera) gibt. Der Workshop führt in die Welt der Smart-Teleskope ein und zeigt ihre Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen. Nach einem Überblick über die bisher übliche Technik und Methoden der Astrofotografie wird gezeigt, wie Smart Teleskope die Astrofotografie verändern. Anhand eines Dwarf 3 wird der Ablauf vom Aufbau des Stativs, über die Objektauswahl, den Aufnahmeprozess bis hin zur Nachbearbeitung der Bilder demonstriert.
Die in beiden Verfahren gleichen einzelnen Aufnahme- und Bildbearbeitungsschritte werden vorgestellt. Auch wenn diese beim Smart-Teleskop automatisiert ablaufen, ist dieses Hintergrundwissen zur Einschätzung und möglichen Optimierung der Aufnahmen hilfreich. Die Teilnehmer erfahren am praktischen Beispiel wie einfach es mittlerweile geworden ist, ansprechende und hochwertige Astrofotos selbst anzufertigen. Es entstehen teilweise Aufnahmen, die noch vor 25 Jahren die Titelseite einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift geziert hätten.
Bei klarem Himmel können während des Workshops Aufnahmen von der Sonne und abends Aufnahmen des Sternhimmels angefertigt werden.
Dr.-Ing. Karsten Hansky, DL3HRT & Dorothee Mester
Dauer des Workshop: 2,5 Stunden

Zusatzangebot von Dorothee Mester
Für Astronomie-Interessierte, die eine Reise in die Totalitätszone der Sonnenfinsternis am 12. August 2026 in Spanien planen und diese auch fotografieren wollen gibt es das Angebot, gemeinsam die eigene Kamera (Canon oder Nikon) mit der Software „Eclipse Orchestrator“ zu konfigurieren. Es gibt ein paar Klippen gibt, die überwunden werden müssen und im Handbuch nicht beschrieben sind.
Wer dieses Angebot wahrnehmen möchte, muss Kamera und Laptop mitbringen.
Spektakuläre Experimente zur Farbmischung und Farbwahrnehmung
Die additive und subtraktive Farbmischung sind nicht die einzigen Farbmischverfahren. Im Workshop lernen wir weitere Mischverfahren, wie die Speedmischung oder die Unbuntausmischung durch Experimente kennen.

Unsere Psychologie lässt uns manchmal Farben sehen, die gar nicht im Farbspektrum existieren. Interessant sind auch Verbindungen zur Musik, wie die Klangfarbe. Jeder Mensch sieht Farben anders. Mit Rot-/Grünschwäche sieht man bei einen der beiden Farben nicht etwa grau. Es gibt viel zu entdecken.
Vortragender: Volker Torgau
Zeitdauer: 2 – 2,5 Stunden

AS506 – Der BatFinder „mini“

Seit Veröffentlichung des Ultraschalldetektors AS520 im PH30 von 2020, wurde dieser Bausatz mehrere hundert Mal erfolgreich nachgebaut. Da sich die Preise für einige Bauteile seitdem vervielfacht haben, musste ein günstiger Nachfolger her. Dieser liegt nun mit dem AS506 vor. Die bewährte Schaltung wurde weitgehendend beibehalten, lediglich die Lautstärke wird über einen Schiebeschalter in Stufen eingestellt und die Mischfrequenz über ein Trimmpoti einjustiert. In Verbindung mit den weit verbreiteten In-Ear-Hörern ist der AS506 für Naturfreunde ein Detektor, der bequem in die Hosen-, Hemden- oder Rucksacktasche passt – ein Feature, dass insbesondere von den „Fledermauslauschern“ gewünscht wurde. Beim BatOring erlaubt die schlanke Form die Bedienung mit einer Hand. Das verschraubte Gehäuse ohne vorstehende Bedienteile verkraftet auch einen Sturz auf den Waldboden. Der Schwierigkeitsgrad ist in etwa dem des AS520 vergleichbar, wobei der Aufbau etwas schneller vonstattengeht, da eine „fummelige“ Verdrahtung entfällt. Der AS506 ist wie sein Vorgänger ein Bausatz für „Aufsteiger“ die sich an anspruchsvollere Projekte als z. B. Blinkschaltungen, aber noch nicht ans SMD-Löten wagen wollen. Dass damit für uns Menschen bisher unhörbare Geräusche hörbar werden, hat bisher noch jeden fasziniert, der einen Ultraschalldetektor aufgebaut hat.

AS520 (links) und AS506 (rechts) im Größenvergleich
Werner Dreckmann – DH4KAV
Zeitdauer: 2 Stunden
Morsetaste AS686
Ein kapazitives Morsepaddle? Klar geht das, und auch zu einem vernünftigen Preis. Das auch für Anfänger und Neueinsteiger absolut nutzbare Paddle, basierend auf zwei 10 Cent Münzen, bauen wir gemeinsam auf. Falls von Interesse, gibt es einen entsprechenden Keyer gleich mit dazu und die Teilnehmenden können sofort mit dem „Geben“ starten. Dieser neue Bausatz basiert auf der ursprünglichen Idee von John, M0UKD und wurde von Frank, DL8ABG weiterentwickelt.
Ein MUSS für alle Funkamateure!
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Dr. Frank Hänsel – DL8ABG
Dauer: 2-3 Stunden







